

30. April 2025
– Lesung der VVN-BdA Krefeld mit Gästen am Samstag, 10.5.25 ab 12 Uhr vor der Mediothek –
„Das war ein Vorspiel nur, dort, wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.“
(Heinrich Heine, „Almansor“. Eine Tragödie)
Am 10. 5. 1933 fanden in Berlin und zahlreichen anderen Städten des „Deutschen Reichs“ unter der Parole „Wider den undeutschen Geist“ öffentliche Bücherverbrennungen – organisiert von der „Deutschen Studentenschaft“ – statt.
Anlässlich des 92. Jahrestags dieser Bücherverbrennungen führt die VVN-BdA – Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten – am
Samstag, 10.5.2025 von 12.00 bis 13.30 Uhr
eine Lesung von Texten „verbrannter“ Dichterinnen und Dichter
vor der Mediothek in Krefeld, Theaterplatz, durch.
Es werden Texte vorgetragen von:
Matthias Oelrich, viele Jahre Schauspieler am Gemeinschaftstheater Krefeld-Mönchengladbach, Sandra Franz, Leiterin der NS-Dokumentationsstelle „Villa Merländer“, Isolde Wabra, Leiterin des Kresch-Theaters, Susanne Tyll, Organisatorin der Montagslesungen in Uerdingen sowie Mitgliedern der VVN-BdA Krefeld.
Wir laden herzlich ein, mit uns „Gemeinsam gegen das Vergessen!“ diese Gedenkveranstaltung durchzuführen.
Die Mediothek hält aus diesem Anlass ein Regal mit damals verbrannten Buchtiteln bzw. deren Autor/innen bereit.
30. April 2025

Hier den Flyer laden.
Die VVN-BdA lädt ein zum Gedenken um 14 Uhr am Mahnmal der Opfer der Konzentrationslager (Eingang Am Behringshof) und anschließend am Gräberfeld der Zwangsarbeiterinnen.
10. April 2025

„Als Nachkommen von Verfolgten des Naziregimes fanden wir uns vor einigen Jahren unter dem Namen „Kinder des Widerstandes“ zusammen.
Es ist uns ein Anliegen, als Töchter, Söhne und Enkelinnen an Widerstand und Verfolgung unserer Mütter, Väter und Großeltern während der Nazizeit zu erinnern und zu erzählen, was dies für den einzelnen Menschen und unsere Familien bedeutete.“
Referentin des Abends ist Christa Bröcher (Duisburg), Tochter und Enkelin von Widerstandskämpferinnen – ihre Mutter Christine Melchers wurde dreimal verhaftet und schließlich zu 1 ½ Jahren Haft wegen „Hoch- und Landesverrats“ verurteilt, ihr Vater Ernst war als Soldat in Frankreich stationiert und geriet dort in Kriegsgefangenschaft. Der Großvater Anton Melchers wurde am 16.3.1933 in sogenannte „Schutzhaft“ genommen und gelangte über verschiedene Gefängnisse ins KZ Börgermoor („Moorsoldaten“), später ins KZ Sachsenhausen.
16. Dezember 2024
Ein Schauspiel des Triple A – Theaters Berlin am 20. März 2025 ab 19:30 Uhr im Südbahnhof Krefeld, Saumstr. 9. Eine gemeinsame Veranstaltung mit Seebrücke und Werkhaus.

Eintrittskarten bestellen unter : seebruecke-zetkin-ticket@online.de
1. Dezember 2024
Wir sagen „Nein“ zur Stationierung neuer US-Raketen
und unterstützen den Berliner Appell:
https://nie-wieder-krieg.org/
Weitere Informationen und Aktivitäten hier:
https://www.friedenskooperative.de/aktuelles/friedensfaehig-statt-erstschlagfaehig